Nationalpark Hohe Tauern

Bramberg zum 30. Mal Zentrum der Mineralienwelt
Drei Tage drehte sich alles um funkelnde Kristalle / 125 Kilogramm schwere Rauchquarzgruppe ausgestellt


Vom 29. April bis 1. Mai war Bramberg im Oberpinzgau das Zentrum der Mineraliensucher und Freunde der edlen Bodenschätze. Mittlerweile zum 30. Mal fand die „Mineralien-INFO 2022“ statt, die dieses Jahr von Landesrätin Daniela Gutschi eröffnet wurde. „Dabei wurden die schönsten und wertvollsten Salzburger Neufunde der vergangenen drei Jahre der Öffentlichkeit präsentiert. Höhepunkt ist eine rund 125 Kilogramm schwere Rauchquarzgruppe aus dem Habachtal“, so die Landesrätin.


Das Mineraliensammeln hat in den Hohen Tauern eine lange Tradition und wird heute noch immer mit viel ehrenamtlichen Engagement ausgeübt. „Bramberg ist seit vielen Jahrzehnten mit diesen funkelnden Schätzen, die sich in den Felsspalten der Alpen verstecken, eng verbunden. Diese Tradition des Sammelns und die Zurschaustellung von neuentdeckten Exponaten begeistern alle, die sich mit Kristallen beschäftigen wollen“, sagt Landesrätin Daniela Gutschi.

Wissenschaft steht im Vordergrund

Erwin Burgsteiner aus Bramberg ist Landesobmann der „Vereinigten Mineraliensammler Österreichs“ in Salzburg und einer der erfahrensten Steinsucher im Oberpinzgau. Zum bereits 30. Mal veranstaltet er die Mineralien Schau. „Wir haben eine gut funktionierende Partnerschaft mit dem Nationalpark Hohe Tauern. Unsere Funde werden der Nationalparkverwaltung gemeldet und von ihr wissenschaftlich dokumentiert. Dabei werden die Erkenntnisse auch in eine Datenbank im Haus der Natur eingegeben.“

Internationales Flair

Bei Fachleuten genießt die Nationalpark-Gemeinde Bramberg internationale Bekanntheit. „Auch dieses Jahr kamen Mineraliensucher und interessierte Gäste aus Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz in den Oberpinzgau“, so Burgsteiner.



Geschrieben von
NPHT Pecile

02.05.2022